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Propsteischule Westhausen
Jahnstr. 4 
73463 Westhausen
poststelle@propsteischule.de
Telefon 07363 8441 
Telefax 07363 8455
Sprechzeiten: Mo – Fr 8 bis 12 Uhr

  • Willkommen auf unserer Seite...
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    der Propsteischule Westhausen, eine Gemeinschaftsschule mit Herz.
  • Bei uns stimmt die Chemie!
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    Gut ausgestattete Fachräume ermöglichen abwechslungsreichen Unterricht.
  • Hier lernen Groß und Klein...
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    voneinander und miteinander.

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    1. Sommerferien

      30. Juli - 11. September
  • 24. Juni 2017

    Klasse 9a und 9b in Berlin

    Fünf Tage Berlin, fünf Tage strahlender Sonnenschein, fünf Tage erlebte Gemeinschaft, fünf Tage Geschichte, Kultur und Großstadtflair – so lässt sich vielleicht die Klassenfahrt ganz kurz zusammenfassen. Etwas ausführlicher hört es sich wie folgt an:

    Montag – pünktlich um 8 Uhr startete der Bus mit 43 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrern in Westhausen. Erste Station war nach wenigen Stunden das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth, auch „Klein-Berlin“ genannt – eine erste Konfrontation mit der jüngeren deutschen Geschichte. Anschließend ging es weiter auf direktem Weg ins „richtige“, große Berlin, wo wir im „acama Jugendhotel“ eincheckten und unsere Zimmer bezogen. Natürlich musste abends eine kleine Stadterkundung sein – Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und das Reichstagsgebäude von außen – das Wichtigste im Schnelldurchlauf.

    Dienstag – nach dem gemeinsamen Frühstück trafen wir uns mit unserer Stadtführerin, die unseren tollen Busfahrer Charly durch die Stadt lotste und uns Wichtiges, Witziges, Interessantes und Spannendes zeigte und erzählte: Zentrum West (Gedächtniskirche) – Zentrum Ost (Alex) – East Side Gallery – Bundekanzleramt – Botschaftsviertel – Schloss Bellevue – Karneval der Kulturen, um nur einiges zu nennen.

    Ende der Stadtrundfahrt war beim Museum am Checkpoint Charlie, wo wir von ehemaligen Fluchthelfern sehr eindrucksvoll erzählt und gezeigt bekamen, unter welch gefährlichen Bedingungen Fluchten aus der DDR vorbereitet und durchgeführt wurden.

    Nach einer Verschnaufpause ging es abends ins BLUEMAX-Theater am Potsdamer Platz zu einer Vorstellung der Blue Man Group. Absolutes Highlight an diesem Abend war der Auftritt von Paul, der vor der Vorstellung gefragt wurde, ob er mitwirken wolle, ohne wirklich zu wissen, was auf ihn zukommen würde.

    Mittwoch – der entspannteste Tag. Am Vormittag gingen einige Unerschrockene mit Frau Eirund und Herrn Mathis in die „Berlin Dungeons“ – eine gruselige Angelegenheit. Bis zu unserem abendlichen Besuch des Reichstagsgebäudes hatten sich alle wieder soweit erholt, dass uns auch ein „kleiner“ Umweg über die gesperrte „Straße des 17. Juni“ nicht schocken konnte. Nachdem alle die Röntgenschranke überwunden und die Personalausweise kontrolliert waren, durften wir auf der Besuchertribüne Platz nehmen. Sicher war es spannend, den Sitzungssaal des deutschen Bundestags mal live und nicht nur im Fernsehen zu sehen. Trotzdem waren wir enttäuscht, dass uns der Blick auf Berlin von der Kuppel aus verwehrt blieb; eine offizielle Veranstaltung verhinderte, dass wir die Kuppel besteigen konnten.

    Donnerstag – nach dem Frühstück war Zeit, die Zimmer etwas auf Vordermann zu bringen und mit dem Kofferpacken zu beginnen. Denn die nächsten Stunden waren voll verplant: Treffen am Potsdamer Platz (Schweißausbrüche bei den Lehrern: Sind alle Schüler pünktlich? Finden alle überhaupt den Potsdamer Platz? Wie sollen wir 43 Schüler in den Menschenmengen finden und zählen???? 🙂 ) und gemeinsame Führung in der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“, wo wir auch Interessantes über den Königsbronner Hitlerattentäter Georg Elser erfuhren.

    Nach der älteren deutschen Geschichte stand nun nochmal die jüngere Vergangenheit auf dem Plan. Im Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen wurden wir auf eindrucksvolle Weise damit konfrontiert, wie regimekritische Menschen in der DDR behandelt wurden.

    Ein gemeinsames Pizzaessen rundete den Tag und unseren Aufenthalt in Berlin ab.

    Freitag – super pünktlich checkten wir aus dem Hostel aus und machten uns auf den langen Heimweg. Im Bus war es deutlich ruhiger als auf der Hinfahrt, der wenige Schlaf in den letzten Nächten machte sich bemerkbar. Nach nur 7 Stunden Fahrt kamen alle gesund und (mehr oder weniger) munter wieder in Westhausen an. Eine superschöne Woche mit tollen Schülern und ebenso tollen Kollegen ging zu Ende. Besonderer Dank gilt unserem Busfahrer Charly vom Busunternehmen Mack, der uns mit viel Geduld und Verständnis durch die Woche begleitete. Uns allen wird diese Klassenfahrt noch lange in Erinnerung bleiben. Und den einen oder anderen wird es sicher auch mal wieder in diese Stadt ziehen.